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Theater im Uhlandbau: Vater

Tragikomödie von Florian Zeller Schauspielbühnen in Stuttgart, Altes Schauspielhaus | Euro- Studio Landgraf aus Titisee-Neustadt

Ort
Uhlandbau
Uhlandstr. 7
Mühlacker

Veranstalter
Volkshochschule Mühlacker

Link
www.muehlacker-kultur.de

E-Mail
vhs@stadt-muehlacker.de

Termine
Sa, 13.10.2018, 20:00 Uhr

Der achtzigjährige André merkt, dass sich etwas verändert. Es verschwinden Sachen, er fühlt sich bedroht und verfolgt, er verliert die
zeitliche und räumliche Orientierung: „Irgendetwas Seltsames passiert. Als hätte ich kleine Löcher. Im Gedächtnis. Kriegt keiner mit. Winzig klein. Mit bloßem Auge nicht zu sehen. Aber ich, ich spüre es...” André hat Alzheimer und lebt allein in seiner Pariser Wohnung. Er versucht vergeblich, vor Anne, seiner älteren Tochter, den Eindruck aufrecht zu erhalten, dass er allein zurechtkommen kann. Also organisiert sie für ihn Pflegehilfen, mit denen er sich aber ständig überwirft.

Florian Zeller erzählt seine Geschichte konsequent aus der Perspektive des Vaters. Durch diesen geschickten Trick wird der Zuschauer emotional an die Hauptperson gebunden, erlebt mit ihr dieselben Momente des Glücks und des Ausgeliefertseins, erfährt mit ihr die unbegreifbare Veränderung von Personen und Dingen und kann selbst immer weniger unterscheiden: Was ist Realität, was Wahn- oder Wunschvorstellung, was Halluzination oder fixe Idee?
Auch wenn das nach einem traurigen Theaterabend klingt: Das Gegenteil ist der Fall. Die brillante Spielweise von Ernst Wilhelm Lenik –
Schauspieler des Jahres 2017 – provoziert das Lachen.

Foto: Sabine Haymann

Eintritt: 26,-/24,-/22,-/20,-/18,- EUR
Ermäßigt: 24,-/22,-/20,-/18,-/16,- EUR
Schüler/Studenten: 13,-/12,-/11,-/10,-/9,- EUR

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